Besichtigung Orgelbau Gebr. Mayer in Feldkirch

   

Auf Grund der Kurzfristigkeit sind uns mittels einer Blitzeinladung ca. 30 Zunftschwestern / Zunftbrüder / und Gönner der Einladung spontan gefolgt. In Bezug der bevorstehenden Fertigstellung einer größeren Orgel nach St. Gallen in die Schweiz, hat uns unser Zunftbruder Gebhard Mayer zu dieser seltenen und hochinteressanten Chance eingeladen, das Unternehmen mit den Feinheiten der Orgelbaukunst uns Laien bis ins Detail alles zu erklären. Internationale Urkunden dokumentieren die hohe Wertschätzung und Anerkennung dieses Familienbetriebes.

Die Ausstrahlung und die tiefe innere Freude zur Orgelbaukunst kann man unserem Zunftbruder Gebhard Mayer, dem Familiennachfolger und Inhaber dieser Orgelbaufirma sichtlich ansehen und so richtig spüren. Er erklärte uns die Entstehungsgeschichte mit deren Lebenslauf der Firma, welches er vom Urgroßvater, Gründer der Orgelbaufirma Geb. Mayer im Jahr 1872 bis zum jetzigen Firmeninhaber Gebhard Mayer traditionsgemäß weiter geführt wird. Derzeit sind 5 Beschäftigte im Betreib tätig.

Die Aufgaben liegen nicht nur in der Neuentwicklung und Herstellung von Orgeln, sondern beinhalten auch die Restaurierung bzw. das Stimmen von diversen Orgeln.

Die Besucher waren sehr Angetan mit welchen teils von einfachen bis zu hochkomplexen Arbeitsschritten und sehr vielen Details der Werdegang des Orgelbauens vollzogen wird. Nicht umsonst dauert ein Orgelbau bis zu 2-3 Jahre. In einer weiteren Halle konnten wir den vorbereiteten Aufbau der neuen Orgel und dessen Innenleben mit deren Feinheiten genau besichtigen. Zunftbruder Gebhard Mayer erklärte uns die vielen Möglichkeiten was diese Orgel durch die Register,… an Tönen zu bieten hat. Zum Abschluss wurden wir zu einem geselligen und gemütlichen Umtrunk eingeladen. 

Zunftmeister Engelbert Neururer bedankt sich für diese spontane und recht herzliche Einladung und übergab eine Flasche „glasklare Medizin“ als kleines Dankeschön der Beteiligten. Es war eine überaus hochinteressante Exkursion welches so manchem Beteiligtem nicht bewusst war, welche Schätze und Raritäten dieses Kleinbetriebes hinter der schönen Fassade des Hauses verborgen sind.

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